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Fakultät für Mathematik

Karlsruher Institut für Technologie
D-76128 Karlsruhe
Tel.: +49 721 608-43800

Allgemeines

Ein alter und zugleich junger, moderner Studiengang

Der Diplomstudiengang Wirtschaftsmathematik wurde im Jahr 1983 an der Technischen Hochschule Karlsruhe eingeführt. Damit war die Universität Karlsruhe eine der ersten Universitäten in Deutschland, die den bis heute anhaltenden großen Bedarf in Industrie und Handel an Mathematikern/innen mit weitergehenden Kenntnissen in den Fachgebieten Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik erkannte.

Zielsetzung

Mathematische Kompetenz ist in der Wirtschaft stärker gefragt als je zuvor, insbesondere bei Banken, Versicherungen, Unternehmensberatungen und in der Telekommunikationsbranche. Das Studium der Wirtschaftsmathematik vermittelt nicht nur diese Kompetenz durch eine fundierte mathematische Ausbildung, sondern stellt auch das nötige Rüstzeug bereit, die erlernten mathematischen Techniken in der Wirtschaft umzusetzen. Hierzu ist ein solides Grundwissen in Wirtschaftswissenschaften, in Informatik und häufiger auch im Zivilrecht unverzichtbar. Wichtigstes Ziel des Studienganges ist es, die Studierenden mit grundlegenden mathematischen Werkzeugen und Modellen vertraut zu machen, welche heute in den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Wirtschaftsinformatik unverzichtbar sind. Die im Studium erworbene Fähigkeit zu Abstraktionsvermögen, analytischem Denken und mathematischer Präzision stellt eine entscheidende Weiche für den späteren beruflichen Erfolg in einem Wirtschaftsunternehmen. Durch Ausrichtung als interdisziplinärer Studiengang mit einem hohen Studienanteil in den Fächern Wirtschaftswissenschaften und Angewandter Informatik kann schon während des Studiums die Anwendung mathematischer Methoden in der Praxis eingeübt und erprobt werden.

Zielgruppe

Die Freude, Mathematik zu betreiben und ihre Strukturen zu verstehen, sollten angehende Mathematikstudierende in der Schule erfahren haben. Wer Spaß hat, Denksportaufgaben zu lösen und gerne mit arithmetischen oder geometrischen Strukturen spielt, um allgemeine mathematische Zusammenhänge zu begreifen, sollte bei der Wahl eines Studienfaches einen mathematischen Studiengang an einer Universität in Betracht ziehen. Dabei kommt es nicht so sehr auf das schulische Vorwissen an. Vielmehr sollte der Wunsch nach einem tieferen Verständnis mathematischer Sachverhalte im Vordergrund stehen. Das für ein erfolgreiches Mathematikstudium notwendige mathematische Rüstzeug wird im Grundstudium vollständig bereitgestellt. Die Anwendung mathematischer Methoden und Techniken in den Wirtschaftswissenschaften erfordert die Fähigkeit, sich in ökonomische Fragestellungen hineinzudenken und hier die mathematischen Strukturen herauszuarbeiten. Daher sollte ein grundsätzliches Interesse an wirtschaftlichen Themen vorhanden sein.

Bei der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge wurden die neuen Möglichkeiten genutzt, um einen gemeinsamen Masterstudiengang Wirtschaftsmathematik zusammen mit der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften einzurichten. Zusammen mit dem Bachelorstudiengang Mathematik setzt dieser die Tradition des Diplomstudiengangs Mathematik fort.