Internationaler Weiterbildungsstudiengang mit Master-Abschluss in Mathematik
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Akademischer Grad
Aufgrund der bestandenen Masterprüfung wird der akademische
Grad Master of Science (abgekürzt: M.Sc.) verliehen.
Studienzeit
Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester einschließlich der Masterarbeit.
Das Studium besteht aus dem Besuch von Lehrveranstaltungen in vorge-
schriebenen Fächern und aus dem Anfertigen der Masterarbeit.
Lehrveranstaltungen werden in Form von Vorlesungen evtl. mit Übungen bzw.
Praktika und in Form von Seminaren angeboten. Das Angebot besteht aus
englisch- und deutschsprachigen Lehrveranstaltungen. Der geforderte
Gesamtumfang von 80 Semesterwochenstunden (SWS) kann vollständig
in Englisch, in Deutsch oder in gemischter Form belegt werden.
Gliederung des Masterstudiums
Das Studium umfasst Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs sowie
Lehrveranstaltungen nach freier Wahl der Studierenden. Der zeitliche
Gesamtumfang des Wahlpflichtbereichs beträgt mindestens 46 Semester-
wochenstunden (SWS) und ist durch Prüfungsleistungen nachzuweisen.
Dabei ist berücksichtigt, dass den Studierenden Gelegenheit zur
Teilnahme an zusätzlichen Lehrveranstaltungen nach eigener Wahl
und zur Vertiefung des Stoffes verbleibt. Für ausländische Studierende
soll dabei auch die Möglichkeit bestehen, Kenntnisse der deutschen
Sprache und Geschichte zu erwerben. Die Masterarbeit entspricht 20 SWS.
Prüfungsfächer
Prüfungsfächer sind:
- Mathematik (als Kernfach),
- ein Ergänzungsfach (Mathematik oder ein Anwendungsfach) und
- ein Nebenfach.
Der Wahlpflichtbereich im Kernfach Mathematik ist in vier
Schwerpunkte gegliedert:
- Algebra/Geometrie
- Analysis/Partielle Differentialgleichungen
- Numerik/Wissenschaftliches Rechnen
- Stochastik/Stochastische Geometrie
Aus drei Schwerpunkten sind jeweils zwei Lehrveranstaltungen
jeweils mit mindestens 4 SWS zu wählen.
Das Ergänzungsfach kann Ergänzungen und Vertiefungen im
Fach Mathematik aus den genannten Schwerpunkten oder Gebiete in
einem Anwendungsfach beinhalten. Anwendungsfächer sind Elektrotechnik
und Informationstechnik oder Maschinenbau, falls im ersten Studiengang
bereits Grundkenntnisse in diesen Fächern erworben wurden.
Wird als Ergänzungsfach ein Anwendungsfach gewählt, ist das Nebenfach
Informatik. Wird als Ergänzungsfach Mathematik gewählt wird, sind als
Nebenfach außer Informatik auch die genannten Anwendungsfächer
möglich.
Im Kernfach Mathematik sollen in den ersten beiden Semestern
die geforderten sechs Lehrveranstaltungen aus den drei verschiedenen
Schwerpunkten des Wahlpflichtbereichs belegt werden. Im dritten und
vierten Semester sollen insbesondere vertiefte Kenntnisse in
Lehrveranstaltungen, in mindestens einem Seminar und durch das
Anfertigen der Masterarbeit erworben werden.
Im Ergänzungsfach, falls nicht Mathematik, und im Nebenfach können
Lehrveranstaltungen aus verschiedenen Fächern und Schwerpunkten des
Wahlpflichtbereichs gewählt werden, die in der Regel im dritten und
vierten Semester belegt werden.
Masterarbeit
Die Masterarbeit soll im vierten Semester angefertigt werden.
Sie dauert sechs Monate. Die Studierenden sind aufgefordert,
sich rechtzeitig um ein entsprechendes Thema zu bemühen.
Das Seminar und evtl. eine zusätzliche Spezialvorlesung
können als gute Vorbereitung auf das Thema der Masterarbeit
dienen. Über mögliche Themen der Masterarbeit sollen sich die
Studierenden zu Beginn des dritten Semesters bei den Dozenten
beraten lassen.
Leistungspunkte-System
Neben der Beschreibung der Lehrveranstaltung mit Semester-
wochenstunden (SWS) erfolgt auch eine Bewertung mit Leistungs-
punkten (LP), welche aufgrund von benoteten Leistungsnachweisen
(mündliche oder schriftliche Prüfungen) oder unbenoteten
Leistungsnachweisen vergeben werden. Zu Beginn der Lehrveran-
staltungen sind die Studierenden über die Bedingungen zur
Erlangung der benoteten oder unbenoteten Leistungsnachweise
zu informieren.
Für Lehrveranstaltungen in Mathematik gelten folgende Bewertungen:
| eine Vorlesung mit 4 SWS ergibt | 8 LP |
| eine Vorlesung mit 4 SWS und 2 SWS Übungen ergibt | 10 LP |
| ein Praktikum mit 3 SWS ergibt | 4 LP |
| ein mathematisches Seminar mit 2 SWS ergibt | 6 LP |
| die Masterarbeit ergibt | 30 LP |
Für Lehrveranstaltungen im Ergänzungsfach (Anwendungsfach)
und im Nebenfach gilt die entsprechende Regelung.
Umfang der Masterprüfung
Die Masterprüfung besteht aus der Masterarbeit und
Prüfungen im Fach Mathematik, im Ergänzungsfach und
im Nebenfach jeweils über Gebiete aus dem Wahlpflichtbereich.
Die Prüfungen werden studienbegleitend abgelegt, bis der
vorgeschriebene Umfang an SWS und Leistungspunkten erreicht ist.
Im Fach Mathematik sind Kenntnisse nachzuweisen, wie sie in
mindestens 32 SWS in Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs
erworben werden können, wobei ein Seminar enthalten sein muss.
Dies entspricht einem Umfang von 60 LP (z.B. 3 Vorlesungen mit
4+2 SWS, 3 Vorlesungen mit 4 SWS und ein Seminar mit 2 SWS).
Im Ergänzungsfach sind Kenntnisse nachzuweisen, wie sie in 8 SWS
in Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs erworben werden können.
Dies entspricht einem Umfang von 16 bzw. 14 LP (je nach Wahl des
Ergänzungsfaches) (z.B. 2 Vorlesungen mit 4 SWS oder mit 3+1 SWS).
Im Nebenfach sind Kenntnisse nachzuweisen, wie sie in 6 SWS
in Lehrveranstaltungen des Wahlpflichtbereichs erworben werden
können. Dies entspricht einem Umfang von 10 LP
(z.B. 2 Vorlesungen mit 2+1 SWS).
Der vorgeschriebene Umfang des Wahlpflichtbereichs von 46 SWS
entspricht 86 bzw. 84 LP (je nach Wahl des Ergänzungfaches).
Zusammen mit der Masterarbeit ergeben sich insgesamt 116 bzw. 114 LP.
Lehrveranstaltungen
Die englischsprachigen Lehrveranstaltungen in Mathematik sind
im Rahmen des International Program der Fakultät vorgegeben.
Andere Vorlesungen sind vom Prüfungsausschuss genehmigen zu lassen.
Im Ergänzungsfach, falls nicht Mathematik, und im Nebenfach werden
ebenfalls englischsprachige Vorlesungen in anderen Fakultäten
angeboten. Dafür sind in jedem Fall die zur Prüfung vorgesehenen
Lehrveranstaltungen vom Prüfungsausschuss genehmigen zu lassen.
